Nach nur zwei Wochen Pause standen schon die nächsten Spiele an. Heute auf dem Program die aufgestiegenen Iron Marmots aus Davos-Klosters und die alten bekannten Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti.
I.M. Davos-Klosters vs. UHCevi Gossau 5:6
Wie soll man mit einem Aufsteiger umgehen, welchem man bisher noch nicht gegenüber stand? Dies fragten sich wohl auch unsere Damen.
In den ersten fünf Minuten war es noch ein Abtasten, mit vielen versuchen auf Zürcher Seite, welche aber den Weg nur in die Beine der Verteidiger oder nebens Tor fanden. In der bereits erwähnten fünften Minute war es dann Guillod, welche die Lücke zwischen den Beinen des Torhüters fand und zum 0:1 einnetzen konnte. Im weitern Spielverlauf hatten die Gossauerinnen immer wieder gute Schüsse aufs Tor, welche aber nichts zählbares abwarfen. Bis zur zehnten Minute, da konnte Tanner auf Zuspiel von Eglauf auf 0:2 erhöhen. Die "Murmeli" aus Davos liessen sich aber nicht unterkriegen und schossen gerade mal 20 Sekunden später den Anschlusstreffer. Kurz darauf konnte Guillod mit einem super Manöver in letzter Sekunde den Ausgleich verhindern. Guillod fragen sich jetzt einige, ja Guillod. Der Ball lag bereits hinter Sigrist und Guillod konnte den Ball auf der Linie noch wegspielen. Leider kam es trotzdem in der 12. Minute zum Ausgleich. Bei beiden Toren der Davoserinnen wurden die Zürcherinnen überrannt und es war eine Davoserin alleine vor Sigrist. In der 19. Minute dürfte sich Stettbacher auch noch in die Reihen der Torschützinnen einreihen und verwertete den Asisst von Eglauf zur erneuten Führung. Pausenstand 2:3 zu Gunsten der Gossauerinnen.
Die Bündnerinnen hatten in der Pause definitiv kein Calanda. Denn sofort nach Anpfiff begannen sie Druck zu machen. Und in der 30. Minute gelang ihnen dann der erneute Ausgleich. Die Zürcherinnen wurden überlaufen. Da schien die Kommunikation um die Zuteilung nicht gepasst zu haben. Keine fünf Minuten später dann der Führungstreffer durch einen Konter der Marmots. Neuer Spielstand 4:3 für die Davoserinnen. Aber Gossau wäre nicht Gossau, wenn sie sich das so einfach gefallen lassen würden. So konnte in der 36. Minute ein Freistoss von Marty verwertet werden. In Minute 39 dann ein weiterer Freistoss. Erneute Führung für Gossau. Eglauf hämmerte den Freistoss, welcher von Stettbacher ausgeführt wurde, in die Maschen. Auch diese Führung hielt nicht lange, 13 Sekunden Später der erneute Ausgleich. Sollten die Zürcherinnen bereits einen Punkt abgeben müssen? Nein, denn gerade mal fünf Sekunden vor Spielende war es erneut Eglauf welche die Gossauerinnen in Führung schoss. Schlussstand nach 40 Minuten 5:6 für unsere Damen.
FB Riders DBR II vs. UHCevi Gossau 2:6
Nach nur einem Spiel Pause durften die Zürcherinnen wieder ran. Dieses Mal stand ein Zürcher Oberländer Derby an.
Die Ritter aus den Nachbardörfer sind altbekannte Gegnerinnen. Dies sah man auch auf dem Spielfeld. In den ersten zwölf Minuten war es ein Hin und Her mit Chancen auf beiden Seiten aber ohne Tore. In der 13. Minute konnte sich Tanner durchkämpfen und erziehlte das längst fällige 0:1. Leider hielt die Führung gerade mal 20 Sekunden. In der 15. Minute war es dann Brecher, welche den Pass von Marty per Backhand ins Netz hämmerte zum 1:2. Auch hier konnte man gerade mal 30 Sekunden jubelnd, dann stand es schon wieder 2:2. In der letzten Minute der ersten Hälfte konnte sich Guillod noch ein Tor aufschreiben. Pausenstand 2:3.
Da die erste Hälfte doch recht Spannend endete, erwarteten die Zuschauer das selbe intensive Spiel auch in der zweiten Hälfte. Leider kam es anders, was aber aus Gossauer Sicht auch gar nicht schlecht war. In der 23. Minute war es Koller, welche zum 2:4 erhöhte. Die Riders schienen überfordert. Gossau konne sein Spiel spielen und darum hiess es dann auch in der 35. Minute 2:5. Torschützin bei diesem Treffer: Tanner auf Zuspiel von Eglauf. In der 38. Minute versuchte Brecher einen Pass vor dem gegnerischen Tor zu Spielen. Dieser Pass fand seinen Weg ins Tor von der Schaufel der Gegnerin, welche den Pass abgefangen hatte. Eigentor. Endstand 2:6.
Nach vier Spielen ohne Niederlage blicken die Gossauerinnen von der Tabellenspitze nach unten, dicht gefolgt von den Red Devils, Muotathal und Floorball Albis. Aber es sind ja erst vier Spiele gespielt, wer weiss wie sich die Saison weiter entwickeln wird.