Titel für die B-Junioren

Gold für die B-Junioren!
Gold für die B-Junioren!

Gruppenphase Samstag 14. April

UHCevi Gossau vs.FBC Känerkinden 6:4 (5:3, 1:1)

Im ersten Spiel der mit Spannung erwarteten Gruppenphase stand dem UHCevi Gossau der FBC Känerkinden gegenüber. Eine gewisse Nervosität war bei den Gossauern spürbar, jedoch konnte man in der ersten Minute den ersten Treffer markieren, mit einem sehenswerten Backhand Abschluss von Flavio Wildhaber. Diese Führung hielt aber keine Minute ehe Känerkinden sein Score auch eröffnet und den Ausgleich erzielt. Während den folgenden 7 Minuten hielten beide Torhüter ihre Teams mit hervorragenden Paraden im Spiel. Ehe die Zürcher Oberländer mit einem Doppelschlag innert kürze durch Philip Walter und Dylan Bürgin einen zweitore Vorsprung erarbeiteten. Der Anschlusstreffer des Gegners folgte postwendend so stand es noch 3:2 und zwei Minuten vor der ersten Pause folgte noch der Ausgleich. Wer jetzt glaubte das wäre der Pausenstand wurde von den Gossauern eines besseren belehrt. Samuel Reist traf mit einem Weitschuss zum 4:3, kurz darauf kam ein Geschoss von Dylan Bürgin auf das Tor von Känerkinden. Der Torhüter konnte den Ball zwar abwehren aber nicht fangen und so reagierte Flavio Wildhaber am schnellsten und versorgte den Ball mit dem Pausenpfiff in den Maschen.

Man war nicht zufrieden mit dem Spiel in der ersten Hälfte, hatten doch die Gegner am meisten Spielanteile und schnürten uns zeitweise richtig ein. Man wolle in der zweiten Hälfte dem Ball mehr Sorge tragen und ihn nicht dem Gegner verschenken war das Ziel. Die zweite Hälfte ist dann schnell erzählt, in der dritten Minute traf Lukas Juzi zum 6:3. Dann musste man sich lange Zeit auf die Arbeit das eigene Tor zu verteidigen einstellen. Der Druck des Gegners nahm immer mehr zu doch der Ball fand den Weg nur noch einmal über die Gossauer Torlinie. Mit einer guten Verteidigung und einem glänzenden Torhüter konnte man den ersten Sieg an der Finalrunde realisieren. Es war nicht verwunderlich wurden beide Torhüter am Ende des Spiels zum Bestplayer ausgezeichnet.

UHCevi Gossau vs. White Horse Lengnau 8:4 (5:1, 3:3)

Im zweiten Spiel des Tages traf man auf die weissen Pferde aus Lengnau. Man war sich bewusst wenn es nicht der einzige Sieg bleiben sollte, müsse man sich dringend steigern. Wurden doch die Lengnauer als leicht stärkeren Gegner eingestuft. Zusätzliche Motivation gab dem Team die Möglichkeit eine offene Rechnung der letztjährigen Finalrunde endlich zu begleichen. Man startete sehr gut in die Partie und nach gut zwei Minuten zappelte der Ball das erste Mal im Netz von Lengnau, Marek Garbers war es der seine Farben in Führung brachte. Danach begannen wieder diese 7 Minuten in denen nichts zählbares passierte. Doch dann wurde ein Spieler vergessen, dieser sagte Danke und traf zum Ausgleich. Was kommt nach langen 7 Minuten und dem Ausgleich des Gegners?

Richtig! Ein Doppelschlag innert 30 Sekunden durch Dylan Bürgin und Flavio Wildhaber in einem Einsatz. Man spürte jetzt den Pferden die Nervosität richtig an, spielten sie doch ihr erstes Spiel an der Finalrunde und noch vor heimischem Publikum. So stellten Samuel Reist und Marek Garbers bis zur Pause die Anzeigetafel auf 5:1.

Die Aufgabe für die zweite Hälfte war klar, man wolle den Ball in den eigenen Reihen behalten, auf Konter lauern und taktisch clever das Spiel zu Ende spielen. Kurz nach Anpfiff vollendet Dylan Bürgin eine Kombination mit Flavio Wildhaber wie aus dem Lehrbuch zum 6:1. Bis zur Schlussphase bezwang jedes Team nochmals einmal den gegnerischen Goalie zuerst Lengnau zum 6:2, danach Remy Wüst für die Oberländer zum 7:2. Danach war fast pausenlos Unterzahl spielen angesagt. Dylan Bürgin nahm sich 2 Minuten Pause durch einen Stockschlag, jedoch bevor die letzte Minute der Strafe anbrach verwerteten die Lengnauer das Powerplay zum 7:3. Denn Rest des Spiels spielten die Aargauer nun mit 4 Feldspielern, Gossau hielt dem Druck souverän stand und musste bei 4 vs. 3 lediglich ein Gegentreffer hinnehmen. Kurz vor dem Ende landete sogar noch ein Befreiungsschlag von Samuel Reist im verlassenen Lengnauer Tor. Am Schluss stand es 8:4 und der Gruppensieg und die Halbfinalqualifikation waren Tatsache. Dylan Bürgin durfte sich von seiner Mannschaft als Bestplayer noch feiern lassen.

Halbfinal und Final Sonntag 15. April

UHCevi Gossau : UHC Pinguin Schötz 7:2 (4:1, 3:1)

Der Teambus machte sich am Morgen mit motivierten Spielern in Richtung Windisch auf. Man war sich bereits auf der Fahrt bewusst, dass ein Halbfinale immer schwierig zu spielen ist und viel Einsatz gefordert würde. Auf der Reise mit dem Bus kann sich das Team aber bestens ablenken. So wurde jedes Mal auf der Fahrt mit dem ganzen Team gesungen, man hatte das Gefühl wir fahren an einen Song Contest und nicht an die Schweizermeisterschaft vom Unihockey. Kaum am Ziel angekommen war man aber wieder stets konzentriert auf die bevorstehende Aufgabe. Bei der Teambesprechung kurz vor dem Spiel war den Trainern klar, wollte unser Gegner aus Schötz gewinnen, müssen sie eine riesen Leistung abliefern. Denn an diesem Sonntag konnte man allen Spielern in die Augen blicken und man fand eine riesen Entschlossenheit dieses Spiel zu gewinnen.

Das Spiel begann und der erste Freistoss verwandelte Flavio Wildhaber eiskalt zur Führung für Gossau. Einige Minuten später wurde eine Strafe gegen Gossau ausgesprochen, ein Abstandfehler war das Vergehen. Jedoch bat der Schiedsrichter einen Spieler auf die Bank der 5 Meter vom Punkt des Freistoss entfernt stand. Warum auch immer, aber die Pinguine liessen sich diese Chance nicht nehmen und markierten den Ausgleich. Es sollte aber der letzte Treffer des Gegners in dieser Hälfte sein. Philip Walter und Samuel Reist stellten danach das Score auf 3:1 und Noel Anderegg stand bei einem Abpraller des Torhüters goldrichtig und erzielte den 4:1 Pausenstand.

Nach dem Pausentee war es Schötz die nach 2 Minuten den Anschlusstreffer zum 4:2 erreichten. Die soliden Gossauer brachte das keines Wegs aus der Ruhe und so war es Elias Rehmann der ein schönes Zuspiel von Lukas Juzi gnadenlos zum 5:2 verwandelte. Lukas Juzi war es dann auch der die Anzeigetafel auf 6:2 schraubte. Die Pinguine warfen nun alles in die eine Waagschale und versuchten noch heranzukommen. Doch Remy Wüst war es der noch zum Endstand und der Finalqualifikation von 7:2 traf. Bestplayer wurde in diesem Spiel kein Spieler, da sie alle sehr ausgeglichen und sehr gut spielten. Die Jury entschied sich, die Bestplayer Trophäe an den Goalie zu überreichen, der in dem Halbfinal nur zweimal hinter sich greifen musste.
Nun war es also soweit, das Saisonziel zum greifen nah, noch einmal 40 Minuten alles geben und die letzten Reserven anzapfen. Im Finale traf man erneut auf die Pinguine, jedoch diesmal auf die fliegenden aus Niederwil.

UHCevi Gossau vs. Flying Penguins Niederwil 6:3 (5:2, 1:1)

Auf Gossauer Seite wollte man den Gegner nicht unterschätzen, so haben sie doch im Halbfinal die Hürde White Horse Lengnau genommen. Die Vorfreude auf dieses letzte Spiel in dieser Saison war riesig. Die Nationalhymne erklang und jedem Spieler war klar, jetzt geht’s los und wir spielen um den Schweizermeistertitel gegen Niederwil.

Wie könnte es auch anders sein gingen wir auch in diesem Finalspiel durch Samuel Reist in Führung. Flavio Wildhaber setzte gleich nach und erhöhte auf 2:0. Nach elf Minuten setzte auch Niederwil ein Zeichen und fand den Anschluss zum 2:1. Nach weiteren fünf Minuten setzte es einige schwarze Sekunden für den Gegner ab. Samuel Reist erhöhte erneut auf 3:1 und kurz nach Wiederanpfiff lag der Ball gleich erneut hinter dem ostschweizer Torhüter. Remy Wüst fackelt nach dem Bully nicht lange und realisiert das 4:1. Philip Walter traf kurz vor der Pause auf Zuspiel von Elias Rehmann zum 5:1. Konnte man den Pinguinen den Wind so früh aus den Flügeln nehmen und wars das bereits? Nein, den einige Sekunden vor dem Pausenpfiff fanden sie eine Lücke beim Goalie der das 5:2 bedeutete.

Jetzt war die Devise klar den Ball verwalten und den Vorsprung während den nächsten und letzten 20 Minuten über die Zeit zubringen. Die Truppe aus Niederwil kämpfte sich heran und sorgte mit ihrem nächsten Treffer wieder für den Anschluss. Es wurde richtig Laut an diesem Tag in Windisch. Beide Fanlager schreiten, trommelten oder glöckelten ihr Team nach vorne. Man verstand das eigene Wort in der Halle nicht mehr, von allen Spielern wurde jetzt noch mehr verlangt. Im dümmsten Moment nahm sich dann der fliegende Pinguin mit einer Strafe gleich selber aus dem Spiel. Dylan Bürgin bedankte sich und stellte mit einem Weitschuss den alten Vorsprung wieder her. Der Pinguin langsm im sinkflug und die Gossauer wie eine Mauer in der Abwehr machten jegliche Chance des Gegners zunichte. Viele blaue Flecken wurden noch für das Team und den Goalie genommen. Fand ein Schuss doch mal den Weg durch die Verteidigung war es Sydney die Ruhe in Person, die auch die letzte Chance dem Gegner nahm. Zehn Sekunden vor Schluss stand alles auf den Bänken und man feierte dem Schlusspfiff entgegen. Dann war es Tatsache der Schiedsrichter pfiff das Spiel ab und die Junioren vom UHCevi Gossau sind nun Schweizermeister!!! Im 22. Saisonspiel war dies der 22igste Sieg. Der SRF Kommentator Stefan Bürer würde wohl und zu Recht zu der Saison sagen: „Das ist der füdliblutte Wahnsinn!“ Der Bestplayer im Finalspiel ging an die Nummer 40. Philip Walter. Danach wurden die wichtigsten Spieler des Turniers gewählt. Der wichtigste Einzelspiel des Turniers war die Nummer 16. von Niederwil. Dies war klar denn bei den Gossauern wurde die Leistung über die ganze Breite des Kaders an diesem Finalturnier verteilt. Die Auszeichnung des besten Torhüters vom Turnier lag auf der Hand und krallte sich unser Captain Sydney Escher.

Den Trainern bleibt nur noch übrig, Danke zu sagen:

Besten Dank an den Organisator White Horse Lengnau für diese gelungene Finalrunde. Es war perfekt organisiert und wird noch lange in Erinnerung bleiben. Besten Dank für Euren Einsatz. Auch den Schiedsrichtern möchten wir ein Lob aussprechen, die diese Spiele an der Finalrunde souverän geleitet haben. Danke an die Fans und Eltern die uns an den Spielen immer zahlreich und lautstark unterstützten. Ein grosser Dank gehört auch unseren Spielern die an diesem Turnier nochmals einen Gang höher schalteten und jede Situation gemeinsam als Team meisterten.

Best Team ever wir sind stolz auf euch.
!!!079 hett sie gseit, mir sind Schwiizermeischter hett sie gseit!!!