Das Spiel begann sehr ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten, bis Tanja Herrmann in der 6. Minute das Skore eröffnete. Das Spiel von Gossau überzeugte nicht immer doch trotzdem konnten sie den Vorsprung bis zur ersten Pause auf drei Tore ausbauen. Kurz nach dem Wiederanpfiff scheint Gossau mit dem Kopf immer noch in der Kabine zu sein. Zwei kleine Unaufmerksamkeiten und schon war Toggenburg Bazenheid bis auf 1 Tor wieder dran. Doch Gossau fing sich und konnte das Zepter wieder in die Hand nehmen. Bis zur 40 Minute konnte ein komfortabler Vorsprung von 4 Toren hergestellt werden. Das 5:2 fiel in einer Powerplay Situation, wo Pia Eugster den stark parierenden Goalie bezwingen konnte. Im dritten Drittel kam es zu einem weiteren Powerplay für die Zürcherinen, die jedoch nur wenige Sekunden später wieder vorbei war, da auch eine Gossauerin eine 2 Minutenstrafe kassierte. Dann ging es hin und her! Zuerst konnten die Toggenburgerinnen einen Treffer buchen, worauf die Gossauerinnen, die Torhüterin durch eine dritte Feldspielerin ersetzen, sofort mit dem 10:3 reagieren konnten. Daraufhin nutzen die Toggenburgerinnen noch die kurze Zeit in Überzahl und schossen ihr viertes Tor zum Endstand von 10:4.
Gossau konnte die Toggenburgerinnen also innerhalb von einer Woche zwei Mal souverän schlagen und freut sich, ein weiteres Mal den Cuphalbfinal bestreiten zu dürfen.
Geschrieben von Lea Grütter
