Die zweitletzte Meisterschaftsrunde führte das Damenteam ins nahe gelegene Bäretswil. Die Mission war klar. Man wollte mit vier Punkten zurück reisen und die vorzeitige Playoffqualifikation schaffen.
Im ersten Spiel trafen die Oberländerinnen auf die Greenlights aus Richterswil. In der laufenden Saison konnte man bereits zwei Siege gegen die Greenlights verbuchen. Die Gossauerinnen gewannen das Hinspiel 8:4 und den Cup 1/16- Final 9:3. Der Start ins Spiel gelang Gossau jedoch nicht nach Wunsch. Richterswil startete fulminant und setzte Gossau von der ersten Sekunde weg stark unter Druck, was dazu führte, dass der Ball bereits nach 40 Sekunden im Gossauer Tor zappelte. Die Oberländerinnen wurden durch dieses frühe Tor der Gegnerinnen wachgerüttelt. Der Ausgleich folgte in der neunten Minute durch Lara Guillod. Fast im Minutentakt konnten die Gossauerinnen nun das Skore erhöhen. Michèle Bücheler, Pia Eugster und Lara Guillod brachten die Oberländerinnen mit ihren Toren in Führung. Nach einem misslungenen Start hatte Gossau das Spiel nun unter Kontrolle. Den Schlusspunkt in der ersten Halbzeit setzte Seraina Kilchsperger auf Pass von Sibylle Tanner zum Pausenstand von 1:5.
Mit einem Doppelschlag von Sibylle Tanner gelang der Start in die zweite Hälfte. In der 29. Minute musste dann zwar das zweite Tor der Gegenerinnen hingenommen werden, doch Melanie Egli wusste eine Antwort darauf und konnte den 6-Tore Vorsprung wieder herstellen. In den nächsten 10 Minuten gelangen keine nennenswerten Aktionen mehr. Kurz vor Schluss gelangen Gossau zwei weitere Treffer zum 2:10. Pia Eugster machte durch zwei schöne Weitschusstore ihren Hattrick (und das Stängeli) perfekt. Das letzte Tor des Spiels erzielten die Gegnerinnen dreissig Sekunden vor dem Schlusspfiff. Endstand: 3:10.
Die Gegnerinnen des zweiten Spiels hiessen United Toggenburg. Auch diese konnten in der laufenden bereits zweimal besiegt werden. In der Hinrunde 5:0 und im Cup 1/4-Final 10:4. Das Ziel in diesem Spiel war somit klar.
Mit einem grandiosen Sololauf eröffnete Lara Guillod das Skore und brachte ihre Farben nach knapp vier Minuten in Führung. Nach dem schnellen Führungstreffer passierte dann aber nichts mehr. Niemand vermochte Akzente zu setzen. Erst in der 13. Minute erhöhte Gossau durch einen Weitschuss von Melanie Egli. So richtig ins Spiel fand Gossau jedoch nicht und die Oberländerinnen zeigten bis dahin kein gutes Unihockey. Eine inkonsequente Verteidigung und unnötige Fehler in der Auslösung gaben den Gegnerinnen Chancen, welche diese zu nutzen wussten. Nach 15 gespielten Minuten glich Toggenburg zum 2:2 aus. Mit diesem Resultat wollte man nicht in die Pause und so fassten sich Seraina Kilchsperger und Barbara Luginbühl ein Herz und liessen den Ball im gegnerischen Tor zappeln. Pausenstand: 2:4.
Der Pausentee schien gut zu bekommen. Erneut waren es Seraina Kilchsperger und Barbara Luginbühl die dem Spiel etwas Zählbares abzugewinnen vermochten. Mit ihren Treffern verhalfen sie ihrem Team einen 4-Tore Vorsprung herzustellen. Dieser währte jedoch nicht lange und Toggenburg verkürzte auf 3:6. Dies sollte jedoch deren letzter Treffer sein. Mit einem präzisen Schuss gelang Barbara Luginbühl ein Hattrick. Mit zwei weiteren Treffern in der 36. und 40. gelang dies Melanie Egli ebenfalls. Gossau gewinnt dieses Spiel mit 3:9.
Die Playoffqualifikation ist somit geschafft. In der letzten Meisterschaftsrunde am 23. Februar genügt Gossau ein Punkt um als Gruppensieger in die Playoffs einzuziehen.
21. Tanner (Ulrich) 1:6, 25. Tanner (Ulrich) 1:7, 29. Richterswil 2:7, 30. Egli 2:8, 38. Eugster (Bücheler) 2:9, 40. Eugster (Bücheler) 2:10, 40. Richterswil 3:10
Bemerkungen: Herrmann und Grütter verletzt, Schletti und Kuhn im Ausland
22. Kilchsperger 2:5, 22. Luginbühl 2:6, 26. Toggenburg 3:6, 31. Luginbühl 3:7, 36. Egli (Eglauf) 3:8, Egli (Eglauf) 3:9.
