KF- Superfinal oder doch eher KF-«Superfinal» ?

Playoff
Gossau will den Sack zu machen!
Gossau will den Sack zu machen!

Gut, «Superfinal» mag in diesem Zusammenhang etwas hochtrabend klingen, denn bei entsprechendem Spielausgang am 11. April könnten die Protagonisten durchaus noch in eine Zusatzschlaufe am kommenden Sonntag geschickt werden. Zudem hat man schon am Ostermontag zum ersten Mal die Klingen gekreuzt.

UHCevi Gossau – UHC Kappelen
(MZH Mettlen, Pfäffikon ZH, Spielbeginn 15:30 Uhr)

Der UHCevi Gossau hat sich in einem intensiven Kampf gegen Kappelen den ersten Matchball erspielt. Das Golden Goal von Adi Vollenweider wurde entsprechend gefeiert, aber schon am Dienstag begann die intensive Vorbereitung auf den Samstag mit dem erklärten Ziel, eine zweite Reise ins Seeland zu vermeiden. Vieles war gut, einiges gibt es zu verbessern und darauf wird der Fokus gelegt.

Genau umgekehrt stehen die Vorzeichen bei Kappelen. Zu gerne würden sie am Sonntag noch einmal den Hexenkessel anheizen und mit Hilfe der heissblütigen  Fans ihre Widersacher aus dem Osten in die Knie zwingen. Nach dem Vizemeistertitel 2013 und dem zweiten Platz im letztjährigen Cupfinal  kann das erklärte Ziel nur Platz Eins sein. Es wäre der erste Titel überhaupt für die Seeländer.

 

UHCevi Gossau – UHT Semsales
(MZH Mettlen, Pfäffikon ZH, Spielbeginn 19:00 Uhr)

Etwas überraschend kam die knappe Niederlage der vierfachen Schweizermeisterinnen vom UHCevi Gossau beim UHT Semsales. Auch in dieser heiss umkämpften Partie musste ein Golden Goal entscheiden.   Fanny Ecoffey, die Urheberin entfachte damit in der Westschweiz eine wahre Unihockey-Euphorie und wer weiss, wohin sie diese noch trägt. Es wäre der erste Titel für eine Equipe aus der Romandie, sie werden alles tun, um diesen Traum wahr werden zu lassen.

Die Gossauerinnen hatten nicht lange Zeit dem Lattenknaller von Flurina Kuhn in der Verlängerung nachzutrauern. Auch sie sind voll auf den Samstag fokussiert. Immerhin die Semsaloises sind nun nicht mehr die grossen Unbekannten und den Namen Fanny Ecoffey haben sich alle eingeprägt. Und hinter vorgehaltener Hand hört man, dass es den Titelverteidigerinnen aus Gossau so gut im Fribourgischen gefallen habe, dass sie ganz gerne noch einmal die lange Reise dorthin antreten würden, auch wenn dann der KF-Superfinal in Pfäffikon  halt höchstens zu einem KF-«Superfinal» degradiert würde...