Kein gemütliches Eintrudeln für die Fanion Teams

Liga-Cup

Waren in den vergangenen Jahren die ersten Cupspiele unterklassige Gegner so etwas wie ein Klassentreffen, bei welchem man sich über die erlebtne Ferienabenteuer unterhielt, dazu etwas «kügelte» und den Gegener mit einer Packung nach Hause schickte, prässentiert sich die Situation heute komplett anders.

Zunächst ist am Freitagabend um 20.00 Uhr die Titelverteidigerinnen an der Reihe. Sie bekommen es mit den Floorball Riders aus Dürnten, Bubikon und Rüti zu tun. Die eben in die oberste Spielklasse aufgestiegenen Neulinge sind aber gar keine «normalen» Neulinge. Ein Blick auf die Kaderlisten lässt bei den Experten alle Alarmglocken schrillen, denn da findet man diverse Namen ehemaliger Grossfeld NLA-Spielerinnen, ja sogar von ehemaligen Nationalspielerinnen. Auch wenn diese nicht mehr denselben Trainingsaufwand aufbringen, werden sie technisch ohnehin auf der Höhe ihrer Aufgabe und ein ganz schwerer Gegener für die Titelverteidigerinnen sein. Einen Favoriten gibt es in diesem Spiel keinen! Ob sich die eingespielten Cupholderinnen oder die zweifellos brillanten Einzeltechnikerinnen, di im Kleinfeld vielleicht noch nicht derart erfahren sind wie ihre Gegenrinnen, durchsetzen ist offen. Ein attraktives und spannendes Spiel wird auf jeden Fall geboten werden.

Am Samstag reisen dann die Herren in den Kanton Fribourg zu den roten Löwen aus Überstorf. Schon oft hatten die Cupgegner des Titelverteidigers ähnliche gefährliche Namen, man denke nur and die Löwen von Oensingen, die weissen Haie aus Sulgen oder die Drachen aus Giswil, die dann aber auf dem Parkett problemlos bezwungen werden konnten. Diesmal aber ist die Situation anders. Die Fribourger waren im letzten Jahr noch in der obersten Spielklasse tätig und sind deshalb nicht zu unterschätzen. Zudem haben diverse Akteure des Cupholders eher Hochzeiten und Polterabende, - ja gar Polterwochenenden im Kopf. Wenn das für 3x20 Minuten verdrängt werden kann und eine 100%-Leistung abgerufen wird, dann sollte die nächste Runde erreicht werden können. Ein Selbstläufer allerdings ist das Spiel in Fribourg jedoch in keiner Weise.