Finale oho, Finale oooho!

Liga-Cup
Wenige Sekunden vor Schluss: Bern, wir kommen!

Gut ein Jahr nach der schmerzhaften Cup-Halbfinal Niederlage hiess der Gegner in diesem Jahr UHC Riehen. Die Baselbieterinnen waren den Gossauerinnen bisher noch unbekannt, doch durfte man sie nicht unterschätzen, da sie eine starke Saison zeigen und momentan ebenfalls auf Playoff-Kurs sind. Eine spannende Partie wurde erwartet.

Die Zürcher Oberländerinnen starteten konzentriert und konnten nach gut drei Minuten den ersten Treffer durch Eugster markieren. Beinahe im Minutentakt konnte die Führung auf 4:0 ausgebaut werden. Kuhn und zweimal Guillod trafen in die Riehener Maschen. Weitere Tore folgten bis zum Spielstand von 9:0. Kurz vor der ersten Pause sprach der Unparteiischen ein Zweiminutenstrafe gegen Riehen aus wegen unkorrekten Abstands. Zwei Sekunden vor dem Pausenpfiff zappelte der Ball zum 10ten Mal im Netz – diese Runde geht auf Eugster.

Coach Leimbacher warnte in der Pause, dass diese hohe Führung auf der effizienteren Torauswertung basiert und nicht die spielerische Überlegenheit widerspiegelt und dass ein Cupspiel nach 20 Minuten noch lange nicht entschieden ist. Als ob er‘s geahnt hätte, klappte zu Beginn des zweiten Drittels gar nichts mehr. Die Gossauerinnen spielten nervös und Zuspiele waren ungenau. Dies nutze das Heimteam kaltblütig aus und markierte innert acht Minuten fünf Tore. Erst nach 37 Minute konnten die Gossauerinnen ihr erstes Tor in diesem Dritter erzielen. Die stark aufspielende Guillod drippelte sich durch die Verteidigung und liess der gegnerischen Torhüterin keine Chance. In den letzten drei Minuten überschlugen sich die Ereignisse und Riehen kassierte drei Strafen in Folge. Zwei Tore konnten die Gossauerinnen in Überzahl markieren und die dritte Strafe konnte durch einen erfolgreich verwerteten Penalty von Eugster genutzt werden. So konnte wenigstens der Schaden aus Gossauer Sicht nach diesem schwachen Drittel resultatmässig in Grenzen gehalten werden. Mit einem komfortablem Vorsprung von 14:5 gingen die Teams in die Pause.

Die Zürcher Oberländerinnen haben sich einen besseren Start ins letzte Drittel vorgenommen. Eglauf setzte dies bereits im ersten Einsatz um und netzte nach 40 Sekunden ein. Riehen kämpfte aber weiter und wurde nach 52 Minuten mit dem sechsten Treffer belohnt. Auch ein Torhüterwechsel bei den Baslerinnen konnte drei weitere Treffer der Gossauerinnen nicht verhindern. Der Schlusspunkt setzte das Heimteam mit dem siebten Tor zum Endresultat von 18:7.

Die Freude, nach einem Jahr Pause wieder nach Bern zu fahren ist bei den Gossauerinnen riesig! Auf welches Team sie im Cupfinal treffen werden wird am 24. Januar zwischen Red Devils und Oekingen entschieden.

Einmal mehr einen herzlichen Dank an alle mitgereisten Zuschauer für die Unterstützung! Und bitte den 28. Februar dick im Kalender markieren.  :)

 

 

UHC Riehen - UHCevi Gossau 7:18 (0:10, 5:4, 2:4)
Sporthalle Niederholz, Riehen. – 100 Zuschauer. – SR Hercli Christoffel.
Tore: 03:26 Euhgster 0:1, 03:46 Kuhn (Kilchsperger) 0:2, 04:17 Guillod (Ulrich) 0:3, 06:48 Guillod (Ulrich) 0:4, 14:16 Kuhn (Egli) 0:5, 16:03 Arnold (Guillod) 0:6, 16:20 Arnold (Guillod) 0:7, 17:22 Kilchsperger (Egli) 0:8, 18:14 Guillod 0:9, 19:58 Eugster 0:10 (Powerplay);
22.45 Riehen 1:10, 24:31 Riehen 2:10, 25:32 Riehen 3:10, 27:17 Riehen 4:10, 27:54 Riehen 5:10, 36:55 Guillod 5:11, 38:16 Guillod (Eugster) 5:12 (Powerplay), 38:55 Eugster (Ulrich) 5:13 (Powerplay), 39:34 Eugster 5:14 (Penalty);
40:38 Eglauf 5:15, 52:40 Riehen 6:16, 53:23 Kuhn (Egli) 6:16, 54:41 Herrmann (Eugster) 6:17, 57:33 Eugster (Ulrich) 6:18 (Powerplay), 57:44 Riehen 7:18.
Strafen: UHC Riehen 5-mal 2 Minuten, UHCevi Gossau 1-mal 2 Minuten.
UHCevi Gossau: Seitz (ab 41. Bolliger); Herrmann, Eugster, Eglauf; Egli, Kilchsperger, Kuhn; Arnold, Guillod, Ulrich; Koller, Stettbacher.

Bemerkungen: 40:50 Bolliger hält Penalty.