Am heutigen Sonntag traf sich das Damen 1 im verschneiten Davos. Da die beiden Spiele am Nachmittag waren, konnten auch die Spielerinnen genug Schlaf tanken, welche nicht bereits am Samstag angereist waren.
Als erstes ging es in den Spitzenkampf gegen Floorball Albis. Man stellte sich auf ein hartes Spiel ein und ein eben solches, war es dann auch. Da die Matchuhr nicht von Beginn an funktionierte, durfte man dieses Spiel sogar 2mal anspielen. ;) So erwischten die Gossauerinnen den besseren Start und Guillod konnte auf Zuspiel von Eglauf mit einem Weitschuss das Skore eröffnen. Leider konnte Albis keine Minute später bereits das erste Mal ausgleichen. Nach knapp 9 Minuten war es Brecher, die Guillod`s Zuspiel mit einem Drehschuss verwerten konnte. Die Führung hielt dieses Mal bis zur 14. Minute, in der sich eine Albiserin durchkämpfte. Kurz vor der Pause konnte Weber Monharts Zuspiel zur Pausen-Führung verwerten.
Trotz guter Inputs in der Pause, konnte Gossau keine weiteren Tore erzielen. Die Gegnerinnen trumpften ihrerseits aber mit 5 Toren auf. Dies auch unter anderem dank eines fragwürdigen Freistosses.
Im zweiten Spiel traf man auf die momentan 7. platzierten Riders, welche mit viel Druck in die Partie starteten. Bereits in der 1. Minute ging das Duell „Stock Gossauerin - Hand Torhüterin Gossau - Stock Riderin“ zugunsten der FB Riders. Es hätte noch schlimmer kommen können, aber Weber rettete Sigrists Abpraller auf der Linie und verhinderte in der 4. Minute das 2:0. Nach 6:30 sprach der Schiedsrichter die erste 2-Minuten-Strafe gegen die Riders aus. Dies nutzen die Gossauerinnen aus und Eglauf erzielte auf Zuspiel von Guillod den Ausgleich. In der darauffolgenden nächsten 2-Minuten-Strafe, traf man aber nur die Torumrandung. Nach nicht ganz 14 Minuten konnte Brecher Monharts spitz gespielten Querpass zum 3:2 verwerten. Nur etwas mehr als eine Minute später jedoch konnte eine Riderin in einer 1:0-Situation das Spiel wieder ausgleichen und mit diesem Resultat ging es in die Pause.
Auch in der 2. Hälfte waren es die Riders, die das Skore als erste erhöhten. Brechers Antwort darauf war ganz klar. Mit einer schönen Einzelleistung erzielte sie den erneuten Ausgleich. Daraufhin erzielten auch Marty und Eglauf jeweils auf Zuspiel von Weber und Guillod 2 weitere Tore. Dies war Anlass für die Gegnerinnen ihr Time-out zunehmen und im Anschluss ihre Torhüterin, wann immer möglich, durch eine 4. Feldspielerin zu ersetzen. Dies nutze Eglauf kurz vor Schluss aus und erhöhte mit einem Empty-Netter zum 6:3 Schlussresultat.
So durfte man sich mit immerhin zwei Punkten in der Tasche und dem fast gesicherten Heimrecht für die Playoff-Viertelfinals auf den langen und stauintensiven Heimweg machen.
Albis 3:3, Albis 3:4, Albis 3:5, Albis 3:6, Albis 3:7.
Riders 2:3, Brecher 3:3, Marty (Weber) 4:3, Eglauf (Guillod) 5:3, Eglauf 6:3 (EN).



