Die Reguläre Saison ist vorbei, als Gruppensieger darf man sich da aber noch nicht auf die faule Haut legen. Playoffs sind angesagt. Die Gegnerinnen im Playoff-Viertelfinal sind die Damen aus dem Muotathal, ihre Saison habe sie auf dem zweiten Platz ihrer Gruppe beendet.
Das 1. Drittel startete nicht ganz nach dem Geschmack der Gossauerinnen, denn bereits nach zwei Minuten stand es 0:1. Überrascht von diesem schnellen Treffer der Gegnerinnen begannen auch unsere Damen den Druck nach vorne zu verstärken. Dies machte sich bezahlt, die Oberländerinnen konnten in der 6. Minute nur noch regelwidrig gestoppt werden, was zu einem Penalty führte. Eugster versuchte sich aber scheiterte an der Torhüterin aus dem Muotathal. Das anschliessende Powerplay wurde aber gekonnt ausgenutzt und Eugster verwertete zum Ausgleich. Es folgten Chancen auf beiden Seiten, welche aber zu nichts zählbarem führten, bis sich Herrmann lösen konnte. Der erste Schuss wurde von der Torhüterin geblockt, da sie den Ball aber nicht unter Kontrolle bringen konnte und der Abpraller nochmals auf die Schaufel von Herrmann rollte, konnte sie zum Führungstreffer einnetzen. Nur 30 Sekunden später gab es einen Guillod-Spezial. Die wendige Dame aus den eigenen Reihen kam hinter dem gegnerischen Tor hervor und versenkte mit einem schönen Drehschuss in die nahe Ecke zum 3:1 Pausenstand.
Im zweiten Drittel passierte wenn man auf den Spielstand schielte gar nichts. Die beiden Teams neutralisierten sich gegenseitig. Seitz hatte einiges zu tun, konnte aber nicht bezwungen werden. Auch der gegnerische Torhüter musste in diesem Drittel nie hinter sich greifen.
Im letzten Drittel musste mit grösserem Druck der Schwyzer Damen gerechnet werden. Ein zwei Tore Vorsprung ist im Kleinfeldunihockey so gut wie nichts. Aber anscheinend wurden den Damen in der Kabine die richtigen Anweisungen gegeben, denn sie spielten weiterhin souverän auf und gaben das Spiel nicht aus der Hand. So kam es, dass Guillod in der 46. Minute ihr zweites Tor schoss. Die Zuschauer auf beiden Seiten feuerten ihre Teams jetzt umso mehr an. Die Muotathaler hatten sogar ihre Kuhglocken dabei welche durch die ganze Halle hallten. Aber auch davon liessen die Zürcher Damen nicht aus der Ruhe bringen, Ulrich konnte auf Zuspiel von Koller zum 5:1 versenken. Kurz darauf durfte sich Guillod 2 Minuten auf der Strafbank ausruhen, da sie einer Muotathalerin den Weg versperrt hatte. Aber die Damen in Schwarz/Rot konnten ihre numerische Überzahl nicht nutzen. Erst kurz vor Schluss liessen sich die Gossauer Damen noch einmal überlaufen und der KTV erzielte somit das erste und letzte Tor in diesem Spiel zum Schlussresultat von 5:2.
