Einmal gewonnen und einmal trotz starkem Spiel gegen den Leader verloren

Meisterschaft
Dem Leader Paroli geboten...

Zuerst stand der Tabellenführer UHC Eschenbach II als Gegner auf dem Platz. Das Spiel startete eher ausgeglichen. Wir hatten Ballbesitz und machten dem Gegner immer wieder Druck, so dass bereits in der 2. Minute das 1:0 für uns fiel! Erst in der 10. Minute fiel der Ausgleichstreffer! Wir nutzten die Chancen gut, konnten dem Gegner Paroli bieten, wehrten die Bälle gekonnt ab, sahen uns aber leider gezwungen, mit einem 1:5 in die Pause zu gehen.

Nach der Pause boten wir ein fulminantes Spiel, was den Gegner sicherlich überraschte, vor allem, als wir innerhalb von einer Minute mit 2 Toren zum 3:5 aufholten! Wow! Nun kamen wir unter Druck, denn der Gegner erwachte aus seinem «wir-gewinnen-sowieso-Taumel». Zwar konnte er noch 1 Tor in der 2. Spielhälfte schiessen, aber für mehr reichte es nicht. Wir gingen zwar als Verlierer mit 4:6 vom Platz, aber sehr stolz und mit erhabenem Haupte, denn auch gegen einen Erstplatzierten mit vorwiegend zwei Jahre älteren Spielern muss man nicht zwingend haushoch verlieren.

Gegen UHC Lokomotive Stäfa II nahmen wir recht viel Drive aus dem ersten Spiel mit und konnten bereits in der 1. Minute unser erstes Tor bejubeln. Das Spiel gegen den Letztplatzierten war aber deutlich langsamer. Wir konnten unsere gute Ballbeherrschung und unser schönes Zusammenspiel in die Tat umsetzen und beherrschten über weite Strecken das Spiel, abgesehen von ein paar Unaufmerksamkeiten, die der Gegner glücklicherweise nicht verwerten konnte. So gingen wir verdient mit 5:0 in die Pause.

Jetzt merkte man uns die Müdigkeit langsam etwas an. Zwar erhöhten wir noch auf 6:0, dann aber folgte eine kleine Phase des Einbruchs und die Stäfner nutzten diese zum 6:2. Plötzlich war der verloren gegangene Druck wieder da, es folgte das 7:2. Ein vom Gegner gefordertes Timeout beim Stand von 7:3 wirkte sich positiv auf uns aus. In den letzten 5 Minuten wurden die Stäfner mit guten Kontern nochmals gefährlich, konnten aber kein einziges Tor mehr erzielen, ganz im Gegensatz zu uns, die wir noch dreimal trafen und mit einem Endstand von 10:3 jubelnd vom Platz gingen.

Bericht: Stefan Weber, Papi von Goali Severin