In dieser Meisterschaftsrunde warteten zwei Gegnerinnen die man nicht unterschätzen durfte. Einerseits war da der UHC KTV Muotathal mit welchem man noch eine Rechung offen hatte. Andererseits die Damen der Red Devils, welche auch nach der Neuformierung noch vorne mitspielten.
UHC KTV Muotathal vs. UHCevi Gossau 1:5
Gleich im ersten Spiel wurde der Cup Viertelfinal wiederholt, wenn auch nicht ganz mit den selben Regeln (40 anstatt 60 Minuten, nicht effektive Spielzeit). Natürlich wollten unsere Damen sich hier revanchieren. Die Thalerinnen wollten aber natürlich ihren Erfolg wiederholen. Dies bestimmten auch die ersten Minuten im Spiel. Es war ein hin und her. Chancen ohne verwertbares auf beiden Seiten. Aber Gossau mit mehr Ballbesitz und allgemein hatten die Zürcherinnen mehr vom Spiel. In der 13. Minute konnte Guillod einen Freistoss verwerten. Danach ging es weiter in dem Gossau das Spiel an sich reissen konnte. Aber in den kommenden sieben Minuten bis zur Pause fand der Ball den Weg in kein Tor mehr. Halbzeitstand: 0:1 für Gossau.
Nach der Pause drehte Gossau noch einen Gang höher und liess den Muotathalerinnen praktisch keine Chance mehr. Nur gerade mal 15 Sekunden nach dem erneuten Anpfiff hängte Tanner nach einem Zuspiel von Eglauf den Ball in die Maschen. Ein weiterer Freistoss, welcher nicht ganz nach Plan verlief konnte dennoch von Tanner verwertet werden. In der 35. Minute versuchten es die Thalerinnen mit einem vierten Feldspieler. Dies wurde von Eglauf mit einem Backhandschuss ins leere Tor bestraft. Das zweitletzte Gossauer Tor zum 0:5 schoss dann Eglauf, nachdem sie sich denn Ball vom Gegner erkämpft hatte. Das zweitletzte fragen sich jetzt sicher viele, ja das zweitletzte. Denn offensichtlich wollte Tanner nicht, dass Seitz in diesem Spiel einen Shutout schafft. Drei Minuten vor Schluss misslang ihr ein Abwehrversuch und sie "lupfte" den Ball über das Bein von Seitz in die eigenen Maschen. Die Thalerinnen schossen in diesem Spiel also keine Tore. Da fragt man sich woran es am Cup gelegen hatte. War man da zu nervös? Aus Sicht des Schreibers, war ein komplett anderes Muotathal an dieser Meisterschaftsrunde. Sie konnten sich nie wirklich ins Spiel finden. Und es gelang ihnen auch nichts. Schade war das nicht schon am Cup so. Aber wollen wir nicht weiter dem Cup nachweinen. Schliesslich gab es ja noch ein zweites Meisterschaftsspiel.
RD March-Höfe Altendorf vs. UHCevi Gossau 2:5
Im zweiten Spiel durfte man sich gegen die roten Teufelinnen beweisen. Bereits in der fünften Minute gelang es Herrmann während einem Wechsel ihrer Mitspielerinnen alleine aufs Tor zu ziehen und den Ball in der Ecke des Tors zu versenken. Drei Minuten später konnte Eglauf den Pass von Tanner mitnehmen und den Torwart umlaufen und die Führung auf 0:2 ausbauen. In Minute zwölf gelang den Teufelinnen ein Konter und sie konnten nach einer 2:1 Situation ihr erstes Tor erzielen. Drei Minuten vor der Pause war es dann erneut Eglauf, welche dem Ball seinen Platz im gegnerischen Tor zeigte. Somit hatten wir einen Pausenstand von 1:3.
Nach der Pause dauerte es keine zwei Minuten, bis Marty einen Freistoss verwerten konnte. Nach 30 gespielten Minuten entschieden sich die Red Devils für ein Time-Out, schliesslich lagen sie 1:4 hinten. Der Trainer schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn in der 35. Minute gelang den Schwyzerinnen der Anschlusstreffer. Anschliessend versuchten sie es weiter mit einem vierten Feldspieler. Der Spielaufbau konnte aber von unseren Damen gekonnt gestört werden und so gelang es dem Heimteam nicht ein weiteres Tor zu erzielen. Der Schuss von Eglauf ins leere Tor eine Sekunde vor Schluss war dann auch nur noch Resultatkorrektur.
Nach diesen zwei Siegen grüssen die Damen weiterhin von ganz oben von der Tabelle mit drei Punkten Vorsprung auf die direkten Verfolger von Floorball Albis.
21. Tanner (Eglauf) 0:2, 32. Tanner (Stettbacher) 0:3, 35. Eglauf (Tanner) 0:4, 37. Eglauf 0:5, 37. ET (Tanner) 1:5.
22. Marty (Guillod) 1:4, 35. Red Devils 2:4, 40. Eglauf (Stettbacher) 2:5.
