Der Start ins Spiel verlief gemächlich. Die Gossauerinnen nahmen zwar von Beginn weg das Zepter in die Hand, den Weg ins Tor fand der Ball aber erstmals nicht. Erst in der 8. Minute konnte das Gastteam erstmals jubeln nach dem Treffer von Melanie Egli auf Pass von Sabrina Schletti. Danach fielen die Tore im Zwei-Minuten-Abstand: Zuerst traf Lara Guillod auf ein präzises Zuspiel von Torhüterin Nadja Seitz. Danach versenkte die an diesem Abend überragen spielende Tanja Herrmann den Ball innerhalb von fünf Minuten gleich dreimal im Tor. Bis zur Pause landete der Ball noch dreimal im Tor des Heimteams. Allerdings musste auch Gossau’s Torhüterin noch zweimal hinter sich greifen. Zur Pause stand es 2:8.
Im zweiten Drittel liessen die Oberländerinnen nicht so lange auf ihren Treffer warten. Erst 30 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt ehe Pia Eugster den Ball ins Tor knallerte. Gossau spielte immer überlegener und das Heimteam war vor allem damit beschäftigt, die Bälle abzuwehren und aus der eigenen Hälfte zu schiessen. Obwohl die Oberländerinnen schöne Chancen herausspielten, schossen sie nicht Tor um Tor, da sie im Abschluss etwas zu wenig kaltblütig waren. Nichtsdestotrotz ging der UHCevi Gossau mit einem souveränen Vorsprung von 15:3 in die zweite Drittelspause.
Im letzten Drittel wurde Torhüterin Sereina Bolliger eingewechselt und konnte unter Beweis stellen, dass sie während ihres Sprachaufenthalts in Kanada ihre Torhüter-Fähigkeiten beibehalten hat. Erstmals stand aber nicht das Tor der Gossauerinnen, sondern das des Heimteams im Fokus. Innerhalb der ersten zwei Minuten versenkte der UHCevi Gossau den Ball nämlich gleich viermal in den gegnerischen Tormaschen. Der Sieger stand damit bereits fest, das Spiel war aber noch nicht zu Ende. Vermehrt traten die Oberländerinnen mit vier Feldspielerinnen und ohne Torhüterin auf, und das mit Erfolg: Dreimal konnten sie die gegnerische Torhüterin in Überzahl bezwingen. Am Ende stand es 5:28, was den UHCevi Gossau zuversichtlich für den Cup 1/8-Final stimmt. Überragende Figur an diesem Abend war Tanja Herrmann, die insgesamt sage und schreibe 11 Treffer verbuchen konnte. Auch die beiden Spielerinnen vom Damen II, Natalie Schläppi und Martina Stettbacher, zeigten eine sehr gute Leistung und waren eine Verstärkung fürs Team.
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