Die Nervosität in der Garderobe war spürbar, war das Damenteam in den letzten Wochen doch von einigen Unruhen und schwierigen Entscheiden umgeben.
Zudem griffen gleich drei Neu-Gossauerinnen das erste Mal in das Geschehen ein. Lara Sigrist, Ronja Trachsler und Nadine Freiburghaus- soviel sei nun bereits vorweggenommen- meisterten alle drei ihren Einstand ins Damenteam mit Bravour und trugen zu diesem Sieg bei.
Gestartet wurde mit zwei Blöcken. Herrmann und Brecher trafen beide zu Beginn im Alleingang und somit stand es nach 4 gespielten Minuten 2:0. Nun wurde bereits auf drei Blöcke umgestellt. Der Score wurde durch Eglauf und Brecher auf 4:0 erhöht. Nach einem Abstimmungsfehler bei einem Freistoss der Gegnerinnen, musste Sigrist das erste Mal hinter sich greifen- dies sollte aber das letzte Mal in diesem Drittel sein. In der 13. Minute traf Trachsler auf Zuspiel von Stettbacher das erste Mal für Gossau. Der Ball wurde gekidnappt und als Andenken behalten. Marty (Assist Brecher), Herrmann (Assist Eglauf) und Brecher (Assist Fierz) erhöhten in der Folge zum Pausenstand von 8:1.
Die Damen der Traktoren waren gestärkt aus der Pause zurückgekehrt und konnten nach nur 17 Sekunden das Tor zum 8:2 erzielen. Nur 18 Sekunden später folgte die richtige Antwort durch Marty- 9:2. In der Folge war ein Kick- and-rush Spiel zu beobachten, welches zu weiteren Toren auf beiden Seiten führte. Herrmann traf in der 22. Minuten für ihre Farben zum 10:2. Nur 6 Sekunden später gewann Gossau das Bully, der Gegner war aber schneller am Ball und konnte zum 10:3 einnetzen. Brecher und Eglauf(Assist Herrmann) erhöhten in den nächsten Minuten auf 12:3. Wieder nur 6 Sekunden nach dem Treffer zum 12:3 gewann Gossau wiederum das Bully und liess den Gegner zuerst an den Ball- 12:4. Die Konzentration der Damen musste nun wieder steigen, einige unnötige Goals zuviel wurden in den letzten Minuten zugelassen. Die Damen nahmen sich dies zu Herzen und liessen keinen weiteren Treffer der Traktoren in diesem Drittel zu- auch dank Torhüterin Lara Sigrist.Stettbacher und Herrmann trafen beide im Alleingang für Gossau zum 13:4 und 14:4. Nur 20 Sekunden nach dem 14:4 erhöhte Brecher auf Zuspiel von Fierz auf 15:4. Erneut Brecher und Herrmann (Assist Eglauf ) netzten zum Pausenstand von 17:4 ein. Vor dem Pausenpfiff musste noch eine 2’-Strafe überstanden werden, diese wurde wegen Stockschlag ausgesprochen. Das Boxplay der Gossauerinnen war souverän und die Strafe wurde somit unbeschadet überstanden.
Für das letzte Drittel gab es einen Torhüterwechsel und Bolliger kam zum Einsatz. Mit diesem Vorsprung konnte nun noch einiges ausprobiert werden im letzten Drittel. Die Blöcke wurden noch einmal ganz neu gemischt und einige Freistossvarianten wollten ausprobiert werden. Den Score in diesem Drittel eröffnete Freiburghaus auf Zuspiel von Brecher. Somit traf auch Freiburghaus gleich in ihrem ersten Spiel für Gossau- auch dieser Ball wurde als Andenken eingepackt. Im Powerplay verwertete Herrmann zum 19:4. In der Folge erhöhten Arnold (Assist Stettbacher ), Eglauf , zweimal Brecher (zweimal Assist Freiburghaus) und nochmals Arnold (Assist Fierz ) zum 24:5. Trachsler durfte sich auch erneut in die Scorerliste eintragen. In der 57. Minute trug nun endlich eine der vorhin angesprochenen Freistossvariante ihre Früchte und Brecher traf auf Pass von Herrmann zum 26:5. Nun wurden die letzten gut drei Spielminuten für das Üben des 4:3 genützt. Leider konnten die Gossauerinnen diese Überzahl nicht nützen und mussten sogar einen Empty Netter einstecken.
Die Gossauerinnen überzeugten heute mit einer starken Teamleistung und konnten ihr Tempo den Gegnerinnen aufdrücken. Nächsten Sonntag geht es weiter mit dem Saionstart gegen die& Red Devils March und Racoons Herzogenbuchsee in Pfäffikon SZ.
Strafen: Traktor 1-mal 2 Minuten, UHCevi Gossau 1-mal 2 Minuten.
UHCevi Gossau: Sigrist (ab 41. Bolliger); Eglauf, Herrmann, Freiburghaus; Brecher, Marty, Fierz; Arnold, Trachsler, Stettbacher
Bemerkungen: UHCevi Gossau ohne Koller (Arbeit), Guillod, Tanner (beide Ausland), Seitz (Babypause)
