Nach dem Cup ist vor der Meisterschaft. Ausruhen dürfen sich unsere Damen nicht auf dem Erfolg die Ö-Queens geschlagen zu haben. Leider spielten sie an dieser Runde nicht ganz so souverän wie am Cup Halbfinale.
I.M. Davos Klosters vs. UHCevi Gossau 2:6 (0:5, 2:1)
Im ersten Spiel an diesem Tag trafen unsere Damen auf die eisernen Murmeli aus Davos. Bis zur elften Minute passierte nicht sehr viel. Es gab Chancen auf beiden Seiten, wobei Gossau noch das Visier stellen musste. Tanner hat es dann in der eben genannten Minute richtig eingestellt und traf auf Zuspiel von Krieger zum 0:1. Gerade mal vier Minuten später noch mal Tanner, dieses mal durch den Pass von Brecher. Und in der gleichen Minuten dann Brecher selbst welche den Assist von Krieger verwertete. Die Davoserinnen versuchten alles, aber Sigrist hielt ihren Kasten mit gutem Stellungsspiel und Reflexen rein. In Minute 17 hängte Weber den Ball in die Maschen, den Assistpunkt durfte sich Guillod aufschreiben. In der letzten Spielminute dieser Hälfte, machte Tanner ihren Hattrick komplett zum Pausenstand von 0:5.
Nach der Pause dauerte es nicht lange und Marty konnte den Pass von Guillod ins Netz befördern. In der 29. Minute konnte eine Davoserin nur noch regelwiedrig gestoppt werden und so wurde ihnen ein Penalty zugesprochen. Sigrist konnte diesen aber souverän halten und so wurde 3vs3 weiter gespielt. 3 Minuten vor Schluss versuchten es die Davoserinnen dann zu viert und kamen so zum ersten Tor in diesem Spiel. Eine Minute vor Schluss gelang ihnen dann auch noch der zweite Treffer. Aus Gossauer Sicht waren es zwei unnötige Tore, welche sicher hätten verhindert werden können.
UHCevi Gossau vs. Emotion Weinfelden 3:2 (1:0, 2:2)
Im zweiten Spiel wurde ein weiterer Sieg erwartet, aber die Gossauer taten sich schwer mit den nahe stehenden Weinfelderinnen. In der ersten Spielhälfte gelang den Gossauerinnen zwar ein sehr schnelles Tor (14 Sekunden), das war es dann aber auch mit Toren in der gesammten Spielhälfte. Ob es nun an der Unfähigkeit der Oberländerinnen das Tor zu treffen, oder an der Gossauer Torfrau lag soll jeder selbst entscheiden.
Die Tore sollten noch fallen. Das erste Tor in der zweiten Halbzeit schossen die Weinfelderinnen in der 27. Minute. Obwohl alle Fans und Spieler ein Fusstor, oder aber sicher ein Torraumabseits sahen, gab der Unparteiische das Tor. Einen Freistoss zu viert führte in der 29. Minute erneut zur Gossauer Führung. Weber fand eine Lücke und bedankte sich bei Monhart für das präzise Zuspiel. In Minute 34. dann der erneute Ausgleich der Gäste. Tanner schoss dann aber die Cupfinalistinnen erneut in Führung. Eben diese Tanner durfte dann auch noch für zwei Minuten auf die Strafbank. Mit nur zwei Verteidigerinnen setzte Gossau alles daran diese Führung über die Zeit zu bringen. Ein Fehler von Seitz hinter dem Tor führte dazu, dass das Tor leer stand und die Weinfelderinnen den Ausgleich auf der Schaufel hatten. Alle sahen den Ball schon im Tor, aber in letzter Sekunde kam Seitz geflogen und lenkte den Ball noch neben das Tor. Das abschliessende Spiel ohne Torfrau der Gäste führte zu nichts mehr und so konnte Gossau dieses Spiel knapp mit 3:2 gewinnen.
Falls frau die Cupfinals gewinnen möchten, muss eine erneute Leistungssteigerung passieren. Das gezeigte an dieser Runde ist definitiv nicht würdig um einen Cupfinal zu gewinnen. Bis zum Showdown in Bern ist aber noch Zeit und wie man unsere Damen kennt, können sie über sich hinauswachsen, wenn es denn sein muss.
23. Marty (Guillod) 0:6, 37. Davos 1:6, 39. Davos 2:6.
27. Weinfelden 1:1, 29. Weber (Monhart) 2:1, 34. Weinfelden 2:2, 36. Tanner (Guillod) 3:2.
