FB Riders RDB III - UHCevi Gossau
Im ersten Spiel stand Gossau den FB Riders DBR III gegenüber. Der Gegner war gut bekannt. Mit wenigen Stichworten, auf was geachtet werden muss, gingen die Gossauerinnen voller Motivation auf das Spielfeld.
Nach kurzer Aufregung, da der zuständige Schiedsrichter nicht anwesend war, erfolgte der Startpfiff. Gossau startete mit drei kompleten Blöcken in die erste Partie. Bereits nach zweieinhalb Minuten erzielte Sybille Tanner das erste Tor und eine Minute später erfolgte Gossaus zweiter Treffer von Tanja Herrmann auf Pass von Tabea Arnold. Somit stand es 2:0 für Gossau. Die Riders suchten immer wieder den Zug aufs Tor, ohne Erfolg. Weitere 5 Minuten später erzielte wiederum Sybille Tanner das 3:0. Das konsequente Training von Coach Leimbacher zahlte sich aus. «Ufluege und Schüsse“, heisst die Devise und genau das wurde erfolgreich umgesetzt. In der 13. Minute konnte Sharon Ulrich auf Pass von Lara Guillod das 4:0 und somit das Pausenergebnis sichern.
In der Pause durfte die Leimbacher-Equipe viel Lob entgegen nehmen, es wurden aber auch einige taktische Sachen erklärt. Nach dem Tee starteten beide Teams voller Frische in die zweite Halbzeit. In der 28. Minute musste Gossau einen Gegentreffer kassieren, aber das war die richtige Motivation, einen Gang höher zu schalten und kurz darauf stellte Chrigi Koller mit dem 5:1 den alten Abstand wieder her. Gossau jubelte. Für das Sahnehäubchen sorgte dann Martina Stettbacher, welche einen idealen Pass annahm, hinter dem Tor durchkurvte und in der nahen Ecke zum 6:1 einschob. Einmal mehr haben die Damen bewiesen, dass das «Buebetrickli» kein Privileg der Männer ist... Das Spiel war entschieden und das Gegentor 10 Sekunden vor Schluss hatte nur noch statistischen Wert. Die neuen Trikots waren somit erfolgreich mit dem Endspielstand 6:2 eingeweiht.
UHCevi Gossau - Hot Chilis Rümlang Regensdorf
Die Gossauerinnen starteten gut in die erste Halbzeit, denn bereits nach 30 Sekunden konnte Chrigi Koller auf Pass von Andrea Eglauf den Ball ins Netz befördern. In der 6. Spielminuten war es erneut Chrigi Koller, die den Zug aufs Goal suchte und die Zürcher Oberländerinnen dank dem 2:0 jubeln liess. Gossau sowie die Hot Chilis suchten weiterhin den Weg zum Tor, doch ohne Erfolg. In der 13 Minute musste Gossau eine 2-Minuten Strafe in Kauf nehmen, die von Tanja Herrmann durch einen Stockschlag verursacht wurde. Die Titelverteidigerinnen spielten ein ausgezeichnetes Boxplay, sodass das 2:0 gehalten werden konnte. Kurze Zeit später pfiff der Schiedsrichter erneut eine 2-Minuten Strafe, diesmal erwischte es Martina Stettbacher, die für dasselbe Vergehen - Stockschlag bestraft wurde. Gossau zeigte erneut ein ideales Boxplay, erspielte sich dabei sogar selbst mehrere Torchancen, die aber leider unverwertet blieben. Bis zur Pause veränderte sich nichts mehr am Resultat und die Rekordmeisterinnen nahmen das 2:0 mit zum Tee.
In der Pause erklärte Coach Leimbacher einige taktische Dinge und warnte eindringlich davor, dass der Gegner nun mit Pauken und Trompeten kommen würde. Aber es war erneut Chrigi Koller, die zunächst Gossau mit dem 3:0 erfreute. Die Hot Chilis waren trotz eifrigem Bemühen schon am Verzweifeln als ihnen dann doch noch fünf Minuten vor Schluss das erste Goal zum 3:1 gelang. Die Motivation beim Gegner, die kurze Zeit davor schon verlorengegangen zu sein schien war plötzlich wieder da und nach weiteren zwei Minuten trafen die Hot Chilis mittels Freistoss zum zweiten Mal. Das war nun der Moment von Coach Leimbacher, sein Timeout zu nehmen. Spielfluss und -taktik wurden noch einmal aussführlich besprochen und das Timeout zeigte Wirkung. Gossau setzte die Anweisungen perfekt um und hielt den knappen Vorsprung bis zum Spielende. Weitere wichtige zwei Punkte gegen einen Playoff-Mitkonkurrenten waren damit im Trockenen.
28. Riders 4:1, 33. Koller (Tanner) 5:1, 35. Stettbacher 6:1, 40. (39:50) Riders 6:2.
Bemerkungen: UHCevi Gossau ohne Brecher und ohne Bolliger (überzählig).
27. Koller 3:0, 35. Hot Chilis 3:1, 37. Hot Chilis 3:2.
Bemerkungen: UHCevi Gossau ohne Brecher und ohne Seitz (überzählig).
