Wie bereits im Vorbericht erwähnt, wusste man nicht ganz so genau was da auf einen zu kommt. Die Ursprüngliche Frauschaft der Vereinten Winterthurerinnen hat sich aufgelöst und die zweite Mannschaft durfte ran.
Das Spiel begann, und für beide Mannschaften hiess es erst einmal den Gegner abtasten. Brecher ging aber gleich aufs Ganze und konnte bereits nach 35 Sekunden einen Abschluss aufs Tor verzeichnen. Kurz darauf konnte Seitz das 1:0 für die Gastgeber verhindern. Aber nach einem Chaos vor dem Gossauer Tor in der 6. Minute konnte Winterthur in Führung gehen. Es scheint, als hätte man die Löwinnen unterschätzt. Die Gegnerische Torfrau agierte sehr stark und konnte erst in der 11. Minute durch Brecher mit einem Backhandknaller bezwungen werden. War der Bann jetzt gebrochen? Es schien auf jeden Fall so, denn nur zwei Minuten später konnte wieder Brecher auf Zuspiel von Guillod den Lochball unter dem Torwart, welchem die Sicht genommen wurde, einnetzen. Nur gerade eine Minute später war es dann Guillod assistiert von Brecher, welche im zweiten Anlauf den Ball versenkte. In der 16. Minute dann Arnold welche den Pass von Eglauf zum 1:4 einnetzen konnte. Aber die Löwinnen gaben nicht auf, immer wieder wurde Seitz gefordert. Es sei hier zu erwähnen, dass die Hinterfrauen auf beiden Seiten einen sehr guten Job verrichteten. Sonst hätte das Drittelsresultat anders ausgesehen. In der letzten Minute im ersten Drittel durften sich unsere Damen noch bei der Torumrandung bedanken, dass es beim Drittelsresultat von 1:4 blieb.
Die Pause schien den Gossauerinnen nicht sehr gut getan zu haben, so hatten sie zu Beginn des Drittels mit der eigenen Unkonzentriertheit zu kämpfen und spielten sehr viele Fehlpässe. Glücklicherweise konnte das Heimteam diese Phase nicht ausnutzen und so waren es die Gossauerinnen, genauer Tanner, welche in der 24. Minute ein durch Arnold gewonnenes Bully direkt verwerten konnte. In der 31. Minute musste eine Löwin für zwei Minuten in den Käfig. Die zwei Minuten Überzahl konnten aber nicht genutzt werden. Dafür konnten die Oberländerinnen dann in der 35. Minute durch Eglauf, die das Zuspiel von Tanner versenkte, wieder punkten. In der 37. Minute fragten sich dann alle, wie der Ball von Arnold den Weg ins Tor gefunden hatte, da sie sich doch auf der Grundlinie befand. Aber anscheinend war da wohl die Torfrau nicht ganz am Pfosten und der Ball fand eine Lücke ins Tor zum Zwischenstand von 1:7.
Das letzte Drittel stand an. Beide Teams entschieden sich den Torhüter zu wechseln. Die ersten Ermüdungserscheinungen au Gossauer Seite waren festzustellen, waren die Winterthurerinnen doch doppelt so viele Spielerinnen. Aber die Routine setzt sich gegen die Ermüdung durch und so konnte Tanner die Vorlage von Eglauf in der 41. Minute versenken. Mit einem "Buebetrickli" erwischte Eglauf den Goalie eiskalt in der 47. Minute. Brecher konnte ihren Hattrick und zu gleich das zehnte Tor in der 53. Minute feiern. Der aktuelle Spielstand 1:10 zu gunsten der Gossauerinnen. In der selben Minute stand dann Guillod nach einem Zuspiel von Marty alleine vor dem gegnerischen Torwart, welchen sie gekonnt umlaufen hatte und zum 1:11 einnetzen konnte. Ein Sperren des Gegners führte in der 57. Minute zu einem erneuten Power Play, welches diesmal durch Eglauf zu ihrem Hattrick verwandelt werden konnte. Knapp 30 Sekunden später konnte Eglauf den Assist von Arnold zum 1:13 verwerten. Da hatten die Winterthurerinnen aber immer noch nicht aufgegeben. In der letzten Minute, genauer gesagt 19 Sekunden vor Schluss schossen sie das letzte Tor des Spieles zum Schlusstand von 2:13.
In der nächsten Runde wartet dann entweder der ESV Eschenbach oder die Equipe aus dem Muotathal auf unsere Damen.
24. Tanner (Arnold) 1:5, 35. Eglauf (Tanner) 1:6, 37. Arnold (Eglauf) 1:7;
41. Tanner (Eglauf) 1:8, 47. Eglauf (Tanner) 1:9, 53. Brecher (Marty) 1:10, 53. Guillod (Marty) 1:11, 57. Eglauf (Marty) 1:12, 57. Eglauf (Arnold) 1:13, 60. WinU 2:13.