Die Damen versammelten sich alle zusammen vor schöner Kulisse im malerischen Einsiedeln um sich im Liga-Cup zu beweisen. Um eins vorne weg zu nehmen. Die Gossauereinnen hatten keine Mühe, sich für den 1/4 Final zu qualifizieren.
Gleich zu Beginn des 1. Drittels zeigte Guillod auf Zuspiel von Trachsler wer hier der Favorit auf dem Feld ist. Nur 22 Sekunden später war es dann Stettbacher, welche den Assist von Marty verwertete. Gossau überrumpelte die Einsiedlerinnen und kontrollierten in der Folge das ganze Spiel. In der 15. Minute konnte Arnold mit einem schönen Pass Marty lancieren, welche zum 0:3 verwertete. Kurz vor Ende des 1. Drittels konnten die Gastgeberinnen auch ihr ersten Tor feiern. Spielstand zur 1. Pause 1:3 aus Sicht der Heimmannschaft.
In der Pause musste der Trainer der Einsiedlerinnen wohl die richtigen Worte gefunden haben, denn das erste Tor in diesem Drittel war der Anschlusstreffer der Heimmannschaft in der 25. Minute. Die Damen konnten sich aber kurz darauf erholen und ihre Unkonzentriertheiten, welche sie zu Beginn des Drittels zeigten, ablegen. Brecher brach den Bann auf Zuspiel von Marty in der 29. Minute. Drei Minuten später war es das selbe Duo, welches auf 2:5 erhöhen konnte. Die Einsiedlerinnen gaben sich aber noch nicht geschlagen und so stürmte eine Einsiedlerin Richtung Tor, welche (aus Sicht des Schiris) nur noch regelwidrig gestoppt werden konnte. Der Unparteiische pfiff und kreuzte die Arme über dem Kopf, Penalty. Guillod musste die Strafe (anscheinend Sperren) absitzen. Das Feld leerte sich, nachdem der Schiri den Spielerinnen und dem Trainer erklärte was er gesehen hatte, bis nur noch Sigrist und eine Gastgeberin auf dem Feld standen. Die Spannung stieg, für die Heimmannschaft wäre es ein wichtiges Tor gewesen, um den Anschluss nicht zu verpassen. Zum Glück scheiterte die in orange spielende Angreiferin an der Torhüterin. Jetzt hiess es Unterzahl für zwei Minuten. Durch ein sehr offensives Boxplay gelang es den Gastgeberinnen nicht, ein sauberes Powerplay aufzubauen, und die Strafe konnte ohne grössere Gefahren überstanden werden. Kaum waren die Zürcherinnen wieder komplett, gelang es Eglauf den Vorsprung auszubauen. Der 4 Tore Vorsprung hielt nur ganze 20 Sekunden bevor die orangen durch einen Freistoss wenige Meter vor dem Tor, wieder auf drei Tore heran kamen. Stand nach dem zweiten Drittel 3:6.
Das letze Drittel war wieder ganz in der Hand der Zürcherinnen. Und so war es dann auch wieder Brecher auf Zuspiel von Stettbacher, welche das Skore in diesem Drittel eröffnete. Drei Minuten später, in der 45. Minute, konnte sich Koller durchkämpfen und zum 3:8 einnetzen. Brecher liess den Einheimischen keine Zeit sich vom Tor zu erholen. Nur 20 Sekunden später konnte sie wieder den Pass von Stettbacher verwerten. Die Einsiedlerinnen versuchten dagegen zu halten, konnten aber nicht viel ausrichten. In der 48. Minute war es Guillod welche die Vorlage für Eglaufs Tor zum 3:10 gab. Durch den grossen Vorsprung konnte Gossau wieder auf drei Blöcke umstellen und alle Spielerinnen spielen lassen. Wieder war es Brecher, welche den Schwyzer Damen keine Erholung gönnen wollte und den Ball wieder 20 Sekunden nach dem vorherigen Tor in den Maschen versenkte. Es ging Schlag auf Schlag, wieder war es Brecher (mit ihrem 6. Tor), welche den Assist von Stettbacher verwertete. Hier scheint sich ein Traumpaar gefunden zu haben. Dieses Tor war zu viel für den Trainer von Einsiedeln, er versuchte seinen Damen eine Verschnaufpause zu gönnen und nahm ein Time Out. In dieser letzten Phase des Spiels versuchten die Damen mehrfach erfolglos den Gossauer Spezialfreistoss (4:3). Das Time Out schien Wirkung gezeigt zu haben, denn die Gossauerinnen kamen zu keinem weitern Tor. Die Einsiedlerinnen aber auch nicht.
25. Einsiedeln 2:3, 29. Brecher (Marty) 2:4, 33. Brecher (Marty) 2:5, 37. Eglauf 2:6, 37. Einsiedeln 3:6;
42. Brecher (Stettbacher) 3:7, 45. Koller 3:8, 46. Brecher (Stettbacher) 3:9, 48. Eglauf (Guillod) 3:10, 48. Brecher 3:11, 48. Brecher (Stettbacher).
UHCevi Gossau: Sigrist; Eglauf, Guillod, Trachsler; Marty, Brecher, Stettbacher; Freiburghaus, Koller, Arnold.
Bemerkungen: 35. Minute Penalty gegen Gossau.

