Nachdem die Herren bereits in den Final eingezogen sind, wollten die Damen natürlich mit den Herren nach Bern reisen. Die Vorbereitung war gut und konzentriert.
Das erste Tor erzielten die Berner Oberländerinnen in der 2 Minute. Ruhig wurde weitergespielt, bis ein Freistoss von Gossau ausgenutzt und Brecher auf Pass von Arnold einnetzen konnte. Mit einem durchdachten Bogenlauf konnte kurze Zeit später Arnold ihre Farben in Führung bringen. Kurz darauf düpierte Herrmann die Bernerinnen spielte in den Slot und Stettbacher nutze die Chance eiskalt aus. Das letzte Tor im ersten Drittel konnte sich Brecher notieren lassen. Der Pausenstand lautete 4:1 für den UHCevi Gossau.
Nach dem Tee wurden die Blöcke umgestellt, um auch andere zum Zug kommen zu lassen. Das war aber kein gutes Rezept, den die Gegnerinnen überrannten die Gossauer förmlich. Kein konsequentes Zuteilen vereinfachte den Gästen ihre Angriffsbemühungen und sie konnten viel zu einfach durchlaufen. Dies führte dazu, dass die Bernerinnen innert 3 Minuten nicht nur den Rückstand aufholen konnten, sondern gar 5:4 in Führung gingen. Erst durch eine 2 Minuten Strafe wegen Stockschlag konnten die Gossauer durch ein Powerplay auf 5:5 egalisieren. Kurz darauf schlugen die Gäste wieder zu. Kurz darauf konnte Eglauf einen Abpraller von Brecher verwerten und es war wieder Gleichstand. Erneut durfte die Powerplay-Formation üben, als die Bernerinnen sich erneut zu einem Stockschlag hinreissen liessen und für 2 Minuten die Strafbank in Anspruch nahmen. Auch diesen Chance verwertete Eglauf auf Pass von Brecher. Nun gab es tatsächlich volle 2 Minuten keine Treffer zu notieren, bis dann Eglauf Erbarmen mit dem Statistiker hatte und erneut auf Pass von Koller einnetze. Mit dem Zweitorevorsprung schien endlich das Momentum auf Gossauer Seite zu kippen. Aber nur wenige Sekunden später, setzen die Berner nach und kamen wieder auf 8:7 heran. Damit sich auch Gossau im Boxplay üben konnte, erhielten die Zürcherinnen ebenfalls wegen Stockschlag eine 2 Minutenstrafe. Souverän wurde zu zweit gespielt, bis der UH Berneroberland in der letzten zwei Sekunden doch noch einnetzte und den Ausgleich zum 8:8 schafften. Wieder war es Eglauf die Sekunden später, den Ball ins Netz beförderte. Der Schiedsrichter pfiff darazf erneut eine 2 Minuten Strafe gegen Gossau und - man ahnt es - die Gäste nutzten auch diese Chance zum 9:9. Die Antwort darauf lieferte Brecher mit dem 10:9, bevor auch sie noch der Strafbank einen Besuch abstattete. Sigrist hielt aber dicht, das Boxplay war ausgezeichnet und so konnte diese Strafe unbeschadet überstanden werden. 10:9 für Gossau hiess es nach zwei Drittel.
Die Entscheidung darüber, wer im Februar nach Bern fahren durfte, musste im letzten Drittel fallen. Der UH Berner-Oberland markierte mit der Eagalisierung zum 10:10 gleich ihre Ansprüche! Nur kurze Zeit später kam es noch dicker für die Zürcherinnen, gerieten sie doch mit 10:11 wieder in Rückstand. Und damit nicht genug. Die Bernerinnen setzen noch eins obendrauf, zogen gleich nochmals Richtung Sigrist und erhöhten auf 10:12. Gossau wurde sichtlich nervös, versuchte aber trotzdem ruhig und konsequent weiterzuspielen. Die Zeit jedoch lief nun gegen Gossau. Lange blieb der SPielstand unverändert bis sich Marty in der letzten Minute den Ball nahm und versenkte. Es wurde nochmals alles gegeben, das Runde wollte aber nicht mehr ins Eckige. Somit war das Endresultat 11:12 und der UH Berner Oberland steht im Cupfinal in welchem sie auf den UHC Oekingen treffen werden.
20:38 Seiler (Gerber) 4:2, 22:06 Seiler (Gerber) 4:3, 22:40 Egli (Schäfer) 4:4, 22:44 Thöni 4:5, 23:05 Brecher ( Eglauf) 5:5 (PP), 23:26 Haldemann 5:6, 24:52 Eglauf (Koller) 6:6, 25:44 Eglauf( Brecher) 7:6 (PP), 28:33 Eglauf( Koller) 8:6, 28:49 Egli (Schäfer) 8:7, 31:11 Schäfer (Egli) 8:8 (PP), 31:34 Eglauf (Guillod) 9:8, 32:20 Thöni (Gerber) 9:9 (PP), 33:35 Brecher 10:9;
40:22 Seiler 10:10, 44:32 Seiler 10:11, 57:58 Ziörjen (Seiler) 10:12, 59:34 Marty 11:12.
