Wie es der Name schon sagt, hat man von der Sporthalle, die wunderbar gelegen ist, einen schönen Ausblick auf den Bodensee, vorausgesetzt das Wetter spielt auch mit. Da dies nicht der Fall war konzentrierten wir uns aufs Unihockey.
UHCevi Gossau vs. UHC Tägerwilen 6:7
Dieses Mal wurde das Spiel mit dem UHC Tägerwilen gewertet und war kein Freundschaftsspiel. Folglich versuchte man am Ende des Spiels mindestens 1 Goal mehr als der Gegner erzielt zu haben. Als das Spiel begann konnte man schon sehr früh den Führungstreffer erzielen. Man liess beiden Mannschaften genügend Platz auf dem Spielfeld, sodass man immer mal die Möglichkeit hatte den gegnerischen Goalie zu testen. Jedoch flogen meist alle Bälle am Tor vorbei und niemand konnte wirklich eine Chance nutzen. Auf einmal ging es dann schnell, Tägerwilen traf zum Ausgleich und setzte gleich nochmals zwei Tore drauf. Nach diesem Rückschlag versuchte man möglichst schnell wieder zurück ins Spiel zu finden. Jedoch war es nicht einfach auf dem schwierig zu spielendem Parkettboden wieder Ruhe und Sicherheit ins Spiel der Gossauer zubringen. Nach einiger Zeit zappelte der Ball doch noch im Netz und man konnte auf 2:3 verkürzen. Kurz darauf der Ausgleich oder doch nicht? Der Schiedsrichter entschied für kein Tor! Der Gegner hat den Treffer auch gesehen und teilte es mit - vielen Dank für die Ehrlichkeit. Der Schiedsrichter blieb bei der Entscheidung, da er nicht gesehen habe ob der Ball die Linie überquerte. Man versuchte es zu vergessen und das Spiel wieder im Fokus zu haben. Man verlor die Partie am Schluss knapp mit 6:7. Ein Unentschieden wäre sicher verdient gewesen, aber auch die 2 Punkte für Tägerwilen sind nicht gestohlen.
UHCevi Gossau vs. STV Wittenbach 6:1
Im zweiten Spiel wurde der Gegner stärker eingestuft und man wollte versuchen in der Defensive die Räume für den offensivstarken Gegner eng zu machen. Das gelang sehr gut und man konnte selber offensiv einige Chancen rausspielen. Mit einem „Buebätrickli“ gelang der erste Treffer den Gossauern und der Torhüter nahm den Ball aus dem Tor und warf ihn zur Mittellinie für das Bully. Der gegnerische Feldspieler hat das nicht mitbekommen, da alles ein bisschen schnell ging spielte er weiter. Auch für den Schiedsrichter ging es wieder schnell und als er sah dass weitergespielt wird, pfiff er das Tor nicht. Es war jetzt bereits schon der zweite Treffer der nicht zählte an diesem Sonntag für die Gossauer. Da man die Situation kannte, konnte man dieses Mal auch besser reagieren. In der Verteidigung wurde weiter die Offensive des Gegners ratlos gemacht. Ein Ball fand den Weg denn noch ins Tor und so war man zufrieden mit der ersten Hälfte auch wenn man 0:1 im Rückstand war. Nach 50 Sekunden in der zweiten Hälfte konnte man das Spiel ausgleichen. Zehn torlose Minuten später waren es wieder die Gossauer die den Ball hinter die Linie brachten. Jetzt fielen die Tore im Minutentakt und beim Stand von 5:1 für Gossau nahm der Gegner ein Timeout. Die Partie wurde jetzt körperlich härter geführt und das bekamen die Spieler stark zu spüren, zeitweise sah es aus wie früher die Gladiatorenkämpfe in Rom. Die Spieler liessen sich den Sieg aber nicht mehr nehmen nach dieser guten Leistung im zweiten Spiel. Sieben Sekunden vor Schluss setzte man mit dem Treffer zum 6:1 den Deckel auf das Spiel.
